Erzbischof Colloredo und sein Kataster - Eine Steuerreform am Ende des Erzstiftes Salzburg


Erzbischof Colloredo und sein Kataster - Eine Steuerreform am Ende des Erzstiftes Salzburg

13,50


Unter Erzbischof Hieronymus Graf Colloredo (1772–1803/1812) erlebte das Erzstift Salzburg eine letzte, kurze Blüte, bevor es in den Wirren der Koalitionskriege für immer seine Selbständigkeit als unabhängiges geistliches Fürstentum verlor. Daran konnten auch die an der Aufklärung orientierten Reformbemühungen des Erzbischofs nichts ändern. Trotz seines scheinbaren Scheiterns hat Erzbischof Colloredo in seiner Amtszeit auf vielen Gebieten die Grundlage für Entwicklungen gelegt, die langfristige Wirkung zeigten und oftmals erst Jahrzehnte später realisiert werden sollten.

Dieses Buch soll eine "Bedienungsanleitung" für die Benützung des Hieronymuskatasters als landes- und regionalgeschichtlich zentrale historische Quelle liefern. Die beiden Aufsätze, die sich auch auf neue, bislang unveröffentlichte Archivfunde stützen, ermöglichen den Blick auf das Wirken dieses letzten Erzbischofs, der gleichzeitig weltlicher Landesherr war.
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