Das Phytoplankton der großen Salzburger Seen


Das Phytoplankton der großen Salzburger Seen

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Die Ansehnlichkeit eines Sees ist ein wesentliches Kriterium für das Publikum über dessen Wasserqualität.
Klare durchsichtige Seen werden immer besser beurteilt. Trübes Wasser und geringe Durchsichtigkeit wird durch übermäßige Nährstoffzufuhr und die dadurch entstehende starke Algenentwicklung verursacht. Vor den unangenehmen Folgen dieses Eintrags von Pflanzennährstoffen in den 1960er und
1970er Jahren blieb keiner der großen Salzburger Seen verschont.


Sehr schnell reagierte die Politik auf die Eutrophierung der Salzburger Seen durch die kanaltechnische Entsorgung und Düngebeschränkungen im Einzugsgebiet der Seen. Um den Finger am Puls zu haben wurden durch den Gewässerschutz seit den 1980er Jahren neben den chemischen und physikalischen
Messgrößen auch das pflanzliche Plankton regelmäßig auf seine artenmäßige Zusammensetzung und die Menge untersucht. Die Wirkung der Sanierungsbemühungen zur Reduktion der Nährstoffeinträge zeigte sich rasch in der Abnahme der Algenmenge und in der Änderung der Artenzusammensetzung. Anstelle
der Anzeiger erhöhter Phosphor- und Stickstoffbelastung prägen nunmehr Arten das Planktonbild, die mit deutlich weniger Nährstoffen das Auslangen finden. Die Ergebnisse der Sanierungsbemühungen im Phytoplanktonbild werden mit diesem Band der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.


Der in der Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union geforderte „Gute Zustand“ wurde in allen Seen erreicht, zum Teil sogar übertroffen. Trotz dieser guten Ergebnisse dürfen wir die Hände nicht in den Schoß legen. Es sind weiterhin erhebliche Anstrengungen nötig, um die erreichte Wasserqualität nachhaltig zu bewahren, damit die Seen für die Bürger des Landes und seine Gäste ein Anziehungspunkt zur Erholung und Freizeitgestaltung bleiben.

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