Kartensammlung Thema 7, 7.4 Fuschlsee (2003/2008)


Kartensammlung Thema 7, 7.4 Fuschlsee (2003/2008)

15,00


Die digitale Vermessung der Seen und die Bilanzierung der Vegetation der Uferbereiche wurde in Salzburg 1992/1993 begonnen. Mit der Möglichkeit einer exakten Positionierung im Gelände über DGPS und einer verbesserten Echosondierung der Gewässertiefen konnte die Vermessungsmethode von Seen ebenso wie die botanische Arbeit im Schilf und unter Wasser in Teamarbeit weiter entwickelt werden. Mit dem Wissen um die technischen Möglichkeiten einer exakten hydromorphologischen Aufnahme der Seen konnte die Richtlinie für die ökologische Untersuchung und Bewertung von stehenden Gewässern, ON M 6231, in der Fassung 2001 veröffentlicht werden. Viele der Daten zur Beschreibung des Gewässers und zur Aufnahme der Ufer und Unterwasservegetation können nun mit modernster Vermessungstechnik erhoben und verortet werden (JÄGER et. al. 2002 und 2004). Diese genaue Verortung bildet die Basis dafür, dass Veränderungen in den Vegetationseinheiten und ihren Strukturen rasch erkannt und dokumentiert werden können. Mit der EU-Wasserrahmenrichtlinie ist seit 2000 für die Beurteilung des ökologischen Zustandes die Makrophytenvegetation der Seen ein wesentlicher Indikator, welcher im 6-Jahre-Intervall zu validieren ist. Die Umsetzung der EU-Richtlinien in österreichisches Recht im Jahr 2003 verpflichtet Österreich, den Zustand der stehenden Gewässer im 6-Jahre-Intervall zu überwachen. Auf der Basis der ÖNORM M 6231 und der entwickelten Methodik für die Erhebung der Makrophytenvegetation nach JÄGER et. al. 2002 und 2004 können die heimischen Seen hydromorphologisch und vegetationskundlich untersucht und beurteilt werden. Die vorgegebene Methode ist im Leitfaden des Lebensministeriums zur Erhebung der biologischen Qualitätselemente, Teil B3 - Makrophyten in der jeweils geltenden Fassung dargestellt (PALL und MAYERHOFER 2009). Die Ergebnisse der hydromorphologischen Aufnahme des Sees 2003 mit der Uferklassifikation und der flächigen Darstellung der Makrophytenvegetation sowie die Aufnahme der Fuschler Ache bis zur Waldachmühle 2008 werden in der vorliegenden Arbeit zusammenfassend dargestellt und bilden ein Basiswerk für die verschiedensten Anwendungsbereiche ? von der Gewässerökologie über private Nutzerinteressen bis zu Rechenmodellen für den Hochwasserschutz. Die 2003 am Fuschlsee vom Ingenieurbüro ICRA erhobenen Datenbestände wurden in der Ausarbeitung in das früher beim Land Salzburg gebräuchliche Landes- GIS-System der Firma ESRI, der Software ArcView, als sogenannte ?ArcView-Projekte? eingearbeitet. Diese Projekte beinhalteten nicht nur die reinen Datenbestände, sondern auch fertig ausgearbeitete printfähige Kartenlayouts. In den letzten Jahren wurde seitens des Landes Salzburg sukzessive mit der Umstellung des Landes- GIS auf ArcGIS begonnen. ArcView als GIS-Plattform wird nicht mehr weitergeführt. Aus diesem Grund ist eine Umstellung sämtlicher Projekte von ArcView auf ArcGIS zwingend erforderlich. ArcView-Projekte sind nicht aufwärts kompatibel zu ArcGIS, daher müssen alle Projekte für ArcGIS völlig neu erstellt werden. Dies impliziert, dass auch sämtliche Kartenlayouts samt Legenden, Beschriftungen und andere kartografische Inhalte von Grund auf neu erstellt werden müssen. Darüber hinaus ist es das Ziel der Kompilation, alle erhobenen Daten zusammenzufassen und zu dokumentieren. Dies beinhaltet insbesondere ausführliche Angaben zur Aufnahmemethodik, der verwendeten Gerätschaften, der Genauigkeit der angewendeten Methoden und der aufgenommenen Daten, zum Zeitpunkt bzw. Zeitrahmen der Datenaufnahme und Erläuterungen zu den aufgenommenen Inhalten und Klassenbildungen.

Weitere Produktinformationen

PDF Datei Herunterladen
Auslieferungsart PHYSISCH

Auch diese Kategorien durchsuchen: Kartensammlung, Seen