Salzburgs Exulanten. Die Ausweisung der Evangelischen 1731 bis 1732


Salzburgs Exulanten. Die Ausweisung der Evangelischen 1731 bis 1732

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Salzburgs Exulanten

Die Ausweisung der Evangelischen 1731 bis 1732
(Salzburger Protestantenvertreibung)

Hinweis: Verkauf für Bildungszwecke

Die Auslieferung erfolgt voraussichtlich ab Dezember 2017. Bestellungen werden ab sofort entgegengenommen.

Um Historie nacherlebbar zu machen und durch emotionale Verbundenheit eigenes Interesse an der Geschichte zu wecken, wurde in der Vermittlungsform eines dokumentarischen Dramas die Figur Martin Aignerhofer, als zentrale Identifikationsfläche für die Zielgruppe 9- bis 14-Jahre geschaffen. Der Fokus der Spielszenen liegt auf dem Schicksal der evangelischen Landbevölkerung im Pongau 1731 bis 1732.

Martin Aignerhofer ist 12 Jahre alt und der älteste Sohn der Familie vom Aignerhof im Gasteiner Tal. Die Familie ist im geheimen evangelisch und damit im Fürsterzbitum Salzburg der Verfolgung durch den damaligen Fürsterzbischof Leopold Anton Freiherr von Firmian ausgesetzt. Der Konflikt eskaliert, im Herbst 1731 verfasst Firmian den Emigrationserlass, in dem er verfügte, dass, Nichtkatholiken das Erzstift Salzburg zu verlassen hätten: Die »Angesessenen«, in längstens drei Monaten, die »Unangesessenen«, wie Tagelöhner, Bergleute, Arbeiter und Handwerker, in acht Tagen. Schließlich mussten bis Juni 1732 über 20.000 Salzburger und Salzburgerinnen das Fürstentum verlassen. Martin erlebt die Unterdrückung und unmenschliche Ausweisung der Evangelischen („Salzburger Protestantenvertreibung“) aus seiner Sicht.

Historische Dokumente und Bilder zur Zeit erzählen von den Ereignissen im Zuge der Reformation im Land Salzburg bzw. in Mitteleuropa, die das Schicksal der Aignerhofer Familie prägten und lenkten.

Zusatzmaterial: ausführliches Informationsmaterial, Arbeitsblätter

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