Salzburger Fischpass-Fibel


Salzburger Fischpass-Fibel

25,00


Die Tatsache, dass Fische in ihren Gewässern wandern, ist Jahrtausend altes Wissen. Dieses Wissen benötigen die Menschen seit jeher, um die günstigsten Zeiten für den Fang der Fische aber ach für die Reproduktion der Fische zu nützen. Zumindest seit mehreren hundert Jahren bemüht sich der Mensch die Gewässer abzuwehren, den Gewässern Lebensraum abzuringen, die Energie der Gewässer zu nutzen. Im Land Salzburg wird seit 1980 großer Wert auf die Erhaltung bzw. Wiederherstellung des ökologischen Zusammenhanges im Gewässernetzt gelegt. Über 60 Fischpässe und sonstige Fischaufstiegshilfen zeugen von gemeinsamen Bemühungen der Wasserrechtsbehörden und ihrer Sachverständigen. Die Salzburger Fischpass-Fibel fasst die verschiedenen Veröffentlichungen aus Salzburg zum Thema Fischpass zusammen und will damit Beispiele für Lösungsmöglichkeiten und Erfahrungen mit dem Betrieb weitergeben. Die Aktivitäten des Menschen führten dazu, dass die alten Wanderwege der Fische unterbrochen wurden. Die Aktivität der Menschen führte dazu, dass viele der einstmals in den Gewässern heimischen Fischarten heute nicht mehr darin zu finden sind. Aus dem Wissen um diese Zusammenhänge und in der Vorsorge um die Erhaltung des Fischbestandes bemühte sich der Mensch der Biedermeierzeit bereits um die Anlage von Fischpässen, wenn Wehre und Stauanlagen oder Regulierungen von Gewässerstrecken geplant waren. Verrohrungen, Absturzbauwerke und andere Aufstiegshindernisse stehen diesen gesetzlichen Vorgaben aus hydrobiologischer Sicht fast ausnahmslos entgegen. Für gewässertypische Organismen unüberwindbare Aufstiegshindernisse unterbrechen das ökologische Kontinuum von Fließgewässern und stellen daher wesentliche Beeinträchtigungen der ökologischen Funktionsfähigkeit und der natürlichen Beschaffenheit der Gewässer dar. Der gute ökologische Zustand ist damit nicht (mehr) begeben. Mit der Sorge um Fischbestände vor allem in den großen Flüssen, wurden auch noch in den Jahren nach dem ersten Weltkrieg bei Wasserkraftanlagen, bei Stauanlagen und sonstigen Unterbrechungen immer wieder Fischpässe gebaut. Mit dem Kraftwerksboom der Achtzigerjahre wurde das Thema Restwasser und Fischpass aktualisiert, sodass heute eine Reihe funktionstüchtiger Fischpässe im Land Salzburg besteht und die Restwasservorschreibungen auch tatsächlich der Erhaltung der natürlichen Beschaffenheit der Gewässer entsprechen.

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